29. Januar 20191 Kommentar

Existieren und sich selbst Regieren

Herzlichen Dank euch allen für die Wertschätzung ☺
Ich wünsche euch den besten Flow und gesegnetes Werken am Leben.

Ich bin dankbar und freudig das EINE ARCHE BAUEN so viel Anklang findet. Das
bestätigt noch einmal mehr, dass im Moment viele Menschen ähnliche Bedürfnisse
haben für welche es teilweise noch zu wenig strukturelles Bewusstsein gibt.

Darum folgender Beitrag...

 

ICH BIN EIN HEUCHLER UND WILL DAS TEILEN

Ich bin Teil dieser Gesellschaft und deshalb auch ein Teil der Verantwortung gegenüber
unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Mein Bestreben liegt in der Unabhängigkeit und
in der Selbstbeherrschung in freudvollem Austausch.

Ich möchte in diesem Beitrag ein Bedürfnis von mir teilen da ich weiß, dass ich nicht
alleine so denke, fühle und gar handle. Jeder Mensch auf seine Weise, auf seinem Weg
der Entwicklung.
Ich fühle mich dieser Gesellschaft fremd bzw. ist es mir unmöglich sie einfach so wie sie
ist anzunehmen bzw. in ihr zu funktionieren.

Für mich als Individuum ist es mittlerweile ein Absurdum sich im 21. Jahrhundert in
Mitteleuropa von jemand anderen als von sich selbst regieren (beherrschen) zu
lassen. Der Schöpfer ist mit mir und weist mir diesen Weg.

Gesellschaftliche Übereinkünfte und gemeinsame Moralentwicklung sind natürliche
Entwicklungen, welche sich irgendwann in einem Rechtssystem wieder finden. Wenn
man aber als Beispiel die aktuelle Thematik der gesetzlichen Plastikreduktion ansieht
begreift man wie sehr wir uns im Diktat der Industrie befinden. Also ich frage mich wer
ist denn nun wichtiger, die Industrie oder der Mensch bzw. unsere Umwelt. Ein Verbot
für Einweggeschirr, Ohrstaberl und Trinkröhrl ist in etwa so als hätte eine Ameise eine
Pfuaz gelassen. Nicht nur das dieser unbemerkt bleibt, man kann ihn auch nicht riechen.
Also ich kann diese Selbstbelügereien nicht mehr riechen, gleich wenig wie einen
Ameisenpfuaz. Denn es gibt eine jahrtausendalte Empfehlung, welche lautet das man
nicht lügen sollte.

Das davon predigen und darauf untätig sein, die Ohnmacht aus der Angst vor der
Veränderung (Heilung), bremst unsere Entwicklung und stößt mich ab. Eine Erkenntnis
erlangt zu haben und gegenteilig oder heuchlerisch zu handeln beschleunigt nämlich das
Unheil. Wenn ich mich jetzt aber in einer Gesellschaft befinde in der meine Erkenntnis
gesetzlich nicht anerkannt ist bzw. gefördert wird, bin ich in meiner Entwicklung
gehemmt bzw. würde ich mich in dem Rechtssystem in dem ich mich als Person befinde
in die Illegalität bewegen. Das will ich nicht, weil das respektlos meiner Gesellschaft
gegenüber wäre. So bin ich immer wieder ein Heuchler im Vertrauen darauf dass wir
alle erwachen.
In der Zwischenzeit kaufe ich Produkte in Plastik und ärgere mich bis ich wieder einen
kleinen Ausweg für mich finde in dem ich es zumindest mir selbst recht mache.

Ich denke Reformen zeigen uns nur wie man Probleme in die Länge zieht bzw. sie
verlagert. Mein Bewusstsein hat sich gewandelt und tut das ständig. Blockiere ich es,
macht es mich krank. Blockieren würde bedeuten meinen Erkenntnissen keinen Raum
zu geben. Ich sehe ich bin nicht allein, denn wenn wir wandeln, können wir uns sehen.
Darum glaube ich, dass wir auf einem guten Weg sind und dass sich unsere Gesellschaft
wandelt egal welche Reformen gemacht werden. Diese haben in der Beziehung zu
unserem Bewusstsein keine Relevanz. Unser kollektives Bewusstsein führt uns
notgedrungener Weise in ein neues Handeln und neue Strukturen. Auch wenn meine
Geduld sich sehr langweilt.

Täglich bin ich mit einer Systemschizophrenie konfrontiert. In überspitzter Weise sagt
das vorherrschende im Vergleich zu meinem eigenen System:
- berausche dich, kaufe mich, mach dich abhängig, lass dich einsperren, lass dich
ablenken, sei neidig, sei dem anderen die Ehre zu geizig, gib deine Verantwortung ab, sei
faul, sei entmündigt, nutze mich aus und ohne Rücksicht auf Verluste. Gib mir deine
Seele.
- Das eigene sagt Heilung passiert nicht beim Arzt sondern im Selbst, reduziere dich aufs
Wesentliche, wertschätze den Planeten, lebe bewusst, tausche und hilf, versorge dich
selbst, kooperiere und übernimm Verantwortung für dein Handeln auf deinem Weg.
Lebe in Liebe, Respekt, Vertrauen, Frieden, Freiheit und Dankbarkeit. Heile deine Seele.

RAUM ZUR ENTFALTUNG

Mein Bestreben ist es meiner Existenz auf den Grund zu gehen und ihr den Raum zur
urmenschlichen Entfaltung zu ermöglichen. In dieser von mir geliebten Geografie in der
ich momentan zu Hause bin sind aber Gesetzmäßigkeiten (wie vieler anderer Orts) in
der Gesellschaft verankert, welche sich mit meiner Empfindung von existenziellen
Grundbedürfnissen abstoßen.

Ich habe kein Verständnis mehr dafür, dass Menschen unterschiedlichen Anspruch auf
Grund und Boden haben. Ich habe Verständnis dafür das Menschen unterschiedlich
große Flächen bewirtschaften wenn sie dies zum wohle anderer tun. Das aber mit Grund
und Boden Geld gemacht wird sollte Geschichte sein. Aktuell schützen die Gesetzte eine
Schamlosigkeit, wenn Grundstücke von großen Verbänden blockiert oder spekuliert
werden. Meine Lieben das sollte sich umgehend aufhören. Dies entzieht sich jeglichen
menschlichen Verstand sofern man diesen aktiviert.

Ich kann das beurteilen, da ich mich in der gegebenen rechtlichen Situation befinde
keinen eigenen Grund und Boden bewirtschaften zu dürfen. Ich habe kein Eigentum und
muss aber als Individuum die Möglichkeit haben mein Zelt aufzuschlagen und Boden zu
kultivieren. Dankenswerter Weise gibt es Menschen die das so sehen wie ich und mir
Fläche zur Verfügung stellen.

Wenn ein menschliches Individuum auf diesen Planeten geboren wird muss es für das
Überleben die Möglichkeit haben sich ein Lager aufzuschlagen um mit sich oder seiner
Sippe für den Lebenserhalt sorgen zu können. Befreit von der Barriere Geld oder
ähnliche Gegenleistungen an andere Menschen oder Systeme zu erbringen. Immer im
gegenseitigen Respekt der vorhandenen oder bereits ansässigen Lebensformen und
Mutter Natur. So meine und glaube ich, dass wir viele unserer Probleme auf natürliche
weise beseitigen.

Die Menschenrechte sind dazu da, dass wir uns erinnern an das was mal war und was
wir uns selbst gewähren. Aber eigentlich schwächt es den einzelnen Menschen ihm ein
Recht zu gewähren. Denn was wäre den Unrecht? Denn was steht den da noch über dem
einzelnen Menschen? Da ist die Schöpfung und sonst nichts. Denn die Schöpfung ist
alles. Das eint uns und macht uns allumfassend.
Würde es anstatt Menschenrechte, Menschenselbstverständnis heißen, wäre es
wahrscheinlich der Grundsatz unserer Gesellschaften. Wir würden sie mehr Leben und
uns danach lehren. Es bedeutet, dass wir ein Verständnis davon haben was wir
brauchen, wer wir sind, was wir sind, wo wir herkommen, was wir tun sollten und wie
wir mit unserem Nächsten agieren.
In der jetzigen Sprache von Recht und Unrecht würde der Begriff Existenzrecht wohl gut
dazu passen. Aber ein Existenzrecht sollte nicht nur für Staaten sondern für jeden
Einzelnen unserer Gesellschaften gelten. Denn wäre jeder seiner selbst Regierung,
müsste sich jeder selbst beherrschen und so ist der Nährboden für eine
unkontrollierbare Machtgesellschaft entzogen. Eine Familie wäre dann bereits ein
Staatenbund.

Den Machtraum in dem sich Gesellschaften immer wieder selbst vernichten, können wir
den Nährboden entziehen und verschließen in dem wir unser Selbstverständnis vom
Mensch sein integriert haben und folglich die Liebe und den Frieden leben.

Lieber Mitmensch bitte bleib friedvoll und lächle am Weg unserer Befreiung.
Alle Macht ist in uns, von Herzen, in Liebe, volle Kraft voraus!

Mahenjo Makuh Ale

11. Juli 2018Keine Kommentare

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