23. Dezember 2019Keine Kommentare

Frohes FeinAchten

Wenn der Winter kommt...

... dann ist es Zeit sich gut ein zu packen.
Also wenn es mir in 1700 m Seehöhe möglich ist vollkommen zufrieden zu hausen, dann sollte das im Tal auch möglich sein.

Mittlerweile habe ich die Arche so weiter entwickelt das auch der Winter kommen darf. Hierzu gebe ich einen kleinen Einblick in eine etwas unkonventionelle Optimierung.

Allgemein empfehle ich bei der Errichtung eines neuen Tiny House mehr feste Masse zu verwenden als in meiner beschriebenen und ausgeführeten Variante. Auch ein Tiny House braucht meiner erfahrung nach Speichermasse für kalte Tage. Dann erspart man sich einiges der folgenden Tipps.

Wasser Versorgung
Eine Problemstelle ist die Wasserversorgung da es keinen fixen Wasseranschluss gibt. Durch diesen Umstand ist darauf zu achten, dass vor Beginn der Wochen mit konstanten minus Graden ausreichend Wasser im Tank sein sollte. Ansonsten wird es eine eisige Angelegenheit und das Wasser friert am Weg zum Tank. Ist es mal im Tank sollte es dank der Begleitheizkabel und der dicken Wärmeisolierung kein Problem geben.

Genügsam Heizen
Brennholz ist genügend vorhanden. Zum einem steht die Arche direkt am Wald und auf so manchen Holzbaustellen und Aufräumarbeiten ist genügend Unbehandeltes Holz zum verfeuern angesammelt. Mit fünf Scheiteln täglich durch die milden Wintertage, dank dem Badeofen der eine wunderbare Zentralheizung ist. Die zusätzlich montierten Ventilatoren verteilen die Wärme angenehm im gesamten Wohnraum. Durch Heizluken und Vorhänge ist ein mich zufriedenstimmendes analoges Heizsysteme entstanden. Als Vorbild dienten mir hier die bauernschlauen Methoden aus alten Berghütten. Vor dem schlafen gehen im Obergeschoss wird die Heizluke geöffnet und je nach Bedarf die Wärmeleitung mit einem Teppichvorhang nach oben geleitet.

Wärme Halten
Die Vorhänge vor dem Glas sind aus Jurtenfilz. Diese sind in Rollen über den Türen montiert und werden bei eisiger Kälte bzw. in der Nacht runter gelassen. Die Türen bzw. die großen Glasflächen sind so von der Kälte abgeschirmt und die Wärme hält sich wesentlich länger im Raum. Zudem entsteht das Gefühl, dass man in einem Schafwollpullover eingehüllt ist. Gmiatlich. Sitz- und Wärmepolster, welche einfach selbst gemacht sind in dem man Dämmschaffwolle in Jutesäcke stopft. Diese Pölster liegen bei der Arche vereinzelt vor den Türen oder rund um das Bett, weil sie warm, weich und praktisch vielseitig einsetzbar sind.
Da der Boden mit einer 10cm dicken Dämmung im tiefen Winter etwas kühl bleibt, wird diese Zeit mit einem 16mm dicken Jurtenfilz im Ess- und Wohnzimmerbereich unter einem Teppich überbrückt. So ist es auch bei den Wadln warm und weich zum spielen, bodensitzen und schnitzen.

Strom Reduktion
Der Ofen knistert und die Kerzen geben Licht.
Manches mal kommt es vor das eben zu lange zu wenig Sonne ist und ich aus ökologischen Gründen nicht gewillt bin das Aggregat zu bedienen.
Um in den Wintermonaten Strom zu sparen habe ich im Vorratsschrank einen Analogen Kühlschrank gebaut. Dieser hat eine 30mm kleine Öffnung welche ins freie führt und somit kalte Luft in den Schrank gelangt. Je nach Temperaturbedarf kann dieses Loch mehr oder weniger geöffnet werden. Die Stöße und undichten Stellen sind ebenfalls mit dem wunderbaren Jurtenfilz abgedichtet. Funktioniert tadellos. So kann der Kühlschrank in Winterpause gehen und der Strom auch mal ausfallen.

2020 in Bewegung
Der Plan für das nächste Frühjahr ist, eine Überstellung an einen eigenen Hof. Dem Archenhof. Dann wird die Arche vom Fahrgestell entkoppelt und sie steht als Stelzenhaus auf sechs Beinen. Dadurch entsteht im unteren Bereich eine 120cm hohe Abstellfläche bzw. die Möglichkeit einen fixen Wasseranschluss mit Minikeller zu bauen. Zu dem werden dann noch auf der Unterseite weitere 10cm Wärmedämmung angebracht. Mit insgesamt 20cm Bodendämmung bleiben dann die Wadln auch warm.

So können die Raunächte kommen und das Räuchern und Nüsse knacken bringt Besinnung auf ein friedvoll bewegendes neues Jahr und Dankbarkeit für das Vergangene.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten gnädige Raunächte und ein glückseliges Neues Jahr.

Aloha und Mahalo
Mario Michael Rampitsch

5. Juni 20191 Kommentar

5G und die Politik des kleinen Mannes

Es war einmal ein kleiner Mann. Dieser war nicht körperlich klein, nein er war
gesellschaftlich klein. Er repräsentierte eine ganze Gesellschaftsschicht mit seiner Größe
bzw. dessen bezeichneten Status. Für diesen Teil der Gesellschaft gab es auch eine
augenscheinliche Vertretung in der Politik. Nun wurde ihm bewusst, dass seine
Bezeichnung als „kleiner Mann“ in der Politik ihn seiner wahren Größe beraubte.
Da er wusste, dass Raub zum Stehlen gehört und dies nicht seinem Glauben entsprach
erkannte er seine wahre Größe. Er wusste seid je her, dass es keine Politik für den
kleinen Mann geben kann.

Read more

29. Januar 20194 Comments

Existieren und sich selbst Regieren

Herzlichen Dank euch allen für die Wertschätzung ☺
Ich wünsche euch den besten Flow und gesegnetes Werken am Leben.

Ich bin dankbar und freudig das EINE ARCHE BAUEN so viel Anklang findet. Das
bestätigt noch einmal mehr, dass im Moment viele Menschen ähnliche Bedürfnisse
haben für welche es teilweise noch zu wenig strukturelles Bewusstsein gibt.

Darum folgender Beitrag...

Read more

11. Juli 20181 Kommentar

AloHa Welt! Erfahrungsbericht

Vor einem Jahr überstellten wir unsere Arche vom Fertigungsplatz auf den ersten Stellplatz. Nun können wir auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen zurück schauen.

Read more